Hyperproduktivitätshack: Timeboxing

Hyperproduktivitätshack: Timeboxing

Kategorien: Zeitmanagement, Zeit sparen

Termine und “kleine Gefälligkeiten” sind häufig Zeitfresser, die uns reaktiv machen und uns von unseren wichtigen Aufgaben und Zielen ablenken. Mit dem Hyperproduktivitätshack “Timeboxing” bekommen Sie diese Dinge in den Griff.

Als Timeboxing bezeichnet man eine Methode, bei der man, wenn man nach einem Termin oder um einen Gefallen gebeten wird, die verfügbare Zeit sofort vorgibt, und diese dann auch einhält.

Wenn Sie zum Beispiel jemand fragt: „Hast du am Mittwoch Zeit für ein Gespräch während des Mittagessens?“, dann antworten Sie nicht mit „Ja!“, sondern stattdessen mit „Ja, ich habe dann von 12:30 bis 14:00 Uhr Zeit.“ Damit ist allen Beteiligten klar, dass für das Mittagessen 90 Minuten zur Verfügung stehen. Alles Wichtige kann also gezielt in dieser Zeit adressiert werden.

Läuten Sie das Ende eines Termins außerdem immer 15 Minuten vor dem Ende der geplanten Zeit ein, denn zum Ende eines Termins gibt es häufig noch offene Punkte wie zum Beispiel einen Folgetermin, das weitere Vorgehen etc. zu klären.

Vereinbaren Sie keine Termine oder Gefälligkeiten, die nicht timeboxed sind!

aus:

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6 thoughts on “Hyperproduktivitätshack: Timeboxing

    1. wolfgang Post author

      Für mich ist Timeboxing eines der wichtigsten Tools. Man gewinnt so wahnsinnig viel Zeit dadurch und ist vor allem aktiv statt reaktiv.

  1. Uwe Franzke

    Hallo Wolfgang,
    Bei mir ist das etwas anders. Bei meinen Terminen wollen Kunden beraten werden, oder ich muß Ursachen und Wirkungen erklären. (z.B.bei der Schimmelpilzentstehung bzw. Verhin-
    derung)
    Da kann ich Leute nicht einfach sitzen lassen u. sagen ich muß jetzt weg.
    Ich persönlich sehe das als einen Grund an, warum man uns “Bucht”. (oder zumindest anruft)
    Das persönliche Gespräch, wo sich Leute gut aufgehoben fühlen.

    1. wolfgang Post author

      Hallo Uwe! Nichts spricht gegen gute Beratung. Ganz im Gegenteil. Dafür bist Du ja bekannt. Aber ich bin mir sicher, dass Du ungefähr einschätzen kannst, wie lange ein Termin im Schnitt dauert. Das genügt ja schon für das Timeboxing. Außerdem: Beim Timeboxing gehts in der Hauptsache darum, absehbare Zeitfresser (Open-End-Geschichen) zu vermeiden. Die Kandidaten für solche Zeitfresser kennt man häufig schon im Vorfeld. Timeboxing hilft dann, solche Leute im Zaum zu halten.

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Wolfgang Kierdorf ist mit seiner Firma The Black Swan Partner
der Gründerwoche Deutschland
des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.