Meine lieblings “das-klappt-für-mich-nicht!”-Argumente

Meine lieblings “das-klappt-für-mich-nicht!”-Argumente

Hier noch ein paar meiner lieblings „das-klappt-alles-für-mich-nicht“-Argumente aus den Feedbacks:

1. „Ich habe keine Zeit!“

Das höre ich immer wieder. Deshalb hängen für mich Produktivität und Zielerreichung direkt zusammen. Ohne das Eine geht das Andere nicht. Mehr dazu im Buch.

2. „Ich habe kein Geld!“

Think BIG, start small! Genauso ist das auch mit Zielen. Was ist der kleinstmögliche Schritt in Richtung Deines Ziels, den Du ohne Geld tun kannst? Es gibt diesen Schritt immer! Tu ihn! … und dann den Nächsten!

3. „Ich habe keine Disziplin!“

Disziplin ist wichtig, keine Frage, aber Disziplin ist nicht alles. In Wahrheit geht es mehr um Leidenschaft als um Disziplin. Auch wenn man nicht sehr diszipliniert ist, kann man seine Ziele trotzdem erreichen.

4. „Ich habe keinen Plan!“

Die meisten Menschen haben nie zu planen gelernt. Etwas zu planen klingt kompliziert und sehr restriktiv. Wo bleibt da der Spaß (siehe Punkt 5)? Ohne das Wissen darüber, was die nächsten Schritte sind, werden wir diese auch nicht tun (können). Ein Plan ist wichtig. Wie man einen einfachen Plan macht, der funktioniert, erfährst Du in der nächsten E-Mail.

5. „Alles durchzuplanen nimmt doch den Spaß!“

Ein Ziel, das man nicht kennt, kann man auch nicht erreichen. Auch der Weg ist Teil des Ziels. Wer dies nicht so sieht, der wird immer scheitern. Wie ich diesen Weg beschreite, ob ich gehe, renne, hüpfe oder springe, das ist doch der Spaß! Ohne einen Plan bleibt jedes Ziel nur ein Traum.

 

Fällt Dir noch etwas ein? Schreibe es mir in den Kommentaren zu diesem Beitrag.

8 thoughts on “Meine lieblings “das-klappt-für-mich-nicht!”-Argumente

  1. Sabine Hohmann

    Ein Plan muss gar nicht so hoch angebunden sein. Es kann auch ein Bild von einem Wunsch sein oder ein Modell. Es kann eine Liste von Wünschen sein.Wenn man das vor Augen hat, verpasst man auch die Gelegenheit nicht, die einen dahinführt. Vor allem darf man sich nicht um die Meinung der anderen kümmern.

    1. wolfgang Post author

      Soweit richtig. Allerdings reicht es eben nicht, nur das Bild vor Augen zu haben. Das macht einen reaktiv statt aktiv und damit wieder zum Spielball von Glück und Zufall. Richtig ist aber auf jeden Fall, dass einem die Meinung Anderer egal sein sollte (soweit diese nicht nachvollziehbare Probleme in den eigenen Zielen oder im eigenen Plan gefunden haben, um die man sich kümmern sollte).

      1. Brigitte Borsing

        Lieber Wolfgang,
        zur Zielerreichung gehört auch das Bewusstwerden der Nachteile des Ziels. Das heisst was wird es mich “kosten” das Ziel zu erreichen im Sinne was sind die Konsequenzen.

        – Ansonsten – Ich kann das nicht!

        Liebe Grüsse Brigitte

        1. wolfgang Post author

          Du hast vollkommen recht. Das ist ein sehr interessanter Aspekt, der fast nie genannt wird. Ich nenne diese Nachteile (oder Investition im Sinne von was muss ich dafür eingehen/aufgaben etc.) im Buch Footprint (Fußabdruck). Jedes Ziel hinterlässt einen Footprint.

  2. Uwe Franzke

    Bis jetzt habe ich meine “großen” Ziele (meine ich zumindest ) immer erreicht. Sicher nicht immer mit Disziplin und Schnelligkeit, sondern eher mit Ruhe und sicher auch mit Glück. Aber eher unter den Motto “Gut Ding braucht Weile”. Und dann im richtigen Moment zugeschlagen.
    Was stark verbesserungswürdig ist, ist mein Alltag!
    Da hoffe ich sehr auf eine Lösung durch deine Methoden!
    Uwe

    1. wolfgang Post author

      Ich denke (und hoffe), dass ich Dir die liefern kann. … und manchmal braucht gut Ding tatsächlich Weile. Auch ein Thema, das im Buch gehandelt wird.

  3. Bernd Groskopf

    zum 1. Argument: Die ehrliche Aussage heißt meistens: “Ich nehm’ mir nicht die Zeit.” – Nicht für die eigenen Ziele? Schaaaade!
    zum 2. Argument: Kann ich nur unterstreichen. Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Und wenn der getan ist, wird’s schon leichter und neue Wege tun sich auf, auch solche, die nicht die Welt kosten.
    zum 3. Argument: Unter Disziplin verrsteht fast jeder was anderes, meist nichts Schönes. Deshalb ist die Leidenschaft viel wichtiger. Und wer mit Leidenschaft an eine Sache geht, tut das mit Konsequenz, um den Gipfel zu erreichen. Eine Portion Konsequenz gehört dazu.
    Zum 4. und 5. Argument: Vor dem ersten Schritt den Plan in aller Feinheit bis zum Ende zu erstellen – das macht wirklich keinen Spaß und wird nie fertig. Die Übersicht am Anfang, immer feiner werdend und abwechselnd ausprobieren und weiterplanen – das kann richtig Spaß machen. Jetzt warte ich aber lieber mal die nächste Mail ab, dann macht das Mitdiskutieren noch mehr Spaß.
    Bernd

    1. wolfgang Post author

      Zu 3. Disziplin ist ein RIESENTHEMA. Ich habe aber einen Weg gefunden, der zwar nicht komplett drumherum führt, der aber vieles sehr sehr viel einfach macht.

      Zu 4. und 5. Etwas komplett bis zu Ende planen halte ich in 90% der Fälle auch für Quatsch. Eine wichtige Tatsache ist aber, dass ohne eine “gewisse” Planung irgendwann garnix mehr geht. Insofern stimme ich Dir voll zu.

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Wolfgang Kierdorf ist mit seiner Firma The Black Swan Partner
der Gründerwoche Deutschland
des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.